Rezension: Schwiizer Chinderlieder und Versli

Kinderlieder sind wunderbare Wegbegleiter in Babykursen, in Krippe und Kindergarten und natürlich zu Hause. Nicht zuletzt, weil sie uns oft auch an die eigene Kindheit erinnern und Emotionen oder Erinnerungen zurück bringen. Manchmal aber fällt das Erinnern an die Lieder der Kindheit gar nicht so einfach. Texte oder Melodien wollen nicht mehr einfallen. Kinderliederbücher sind deswegen gute Hilfsmittel, um die Erinnerungen aufzufrischen und die Auswahl noch etwas zu erweitern. Wer jedoch aus einem anderen Land kommt, hat es manchmal besonders schwer, um an Noten und Texte zu gelangen. „Schwiizer Chinderlieder und Versli“ hat die beliebtesten Lieder und Verse aus den unterschiedlichen Sprachgebieten der Schweiz versammelt.

Mit vielen bunten Illustrationen werden hier Tier- und Gutenachtlieder, Tanz- und Spiellieder, Abzählverse und Fingerspiele versammelt. Immer abgebildet mit Noten, um auch das Mitsingen und Musizieren zu ermöglichen. Viele bekannte Kinderlieder sind in Schweizerdeutsch abgebildet worden, aber auch das französische Lied „Sur le pont d’Avignon“ oder das italienische „L’inverno è passato“ sind mit dabei. Wer mit Schweizerdeutsch nicht vertraut ist, dem werden „Häsli i de Gruebe“, „Ringeringe Reie“ und „Es Männli staht im Wald“ etwas zunächst fremd erscheinen, doch findet man sich auch als Nicht-Schweizer in die Kinderlieder ein. Insgesamt sind die „Schwiizer Chinderlieder und Versli“ natürlich eher für all jene gedacht und geeignet, deren Wurzeln in der Schweiz liegen und die ihren Kindern ihre eigene Kindheit näher bringen möchten – und das geht mit Musik besonders gut.

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