Rezension: Babys in den Kulturen der Welt

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Überall auf der Welt gibt es in jeder Kultur Besonderheiten im Umgang von Familie, Eltern und Gesellschaft mit Babys und Kleinkindern. Ihnen gemeinsam ist, dass sie ihre Kinder lieben und sich um ihr Wohlergehen sorgen. In dem Bildband „Babys: in den Kulturen der Welt“ wird dies von Béatrice Fontanel und Claire d’Harcourt auf eindrucksvolle Weise veranschaulicht und beschrieben.

Wussten Sie, dass die Aborigine-Frauen in Australien ihre Kinder in Rauch baden?  Oder dass im Jemen Neugeborene enge Bänder um den Arm gebunden bekommen, um böse Geister daran zu hindern, zum Herzen aufzusteigen? Diese und viele weitere spannende Informationen um Bräuche in verschiedenen Kulturen der Welt werden aufgeführt und mit wunderbaren Bildern veranschaulicht. Die Autorinnen widmen sich dabei besonders den Bereichen Körperpflege, Wickeln, Schaukeln, Schlafen, Tragen, Kleidung und Schmuck, sowie Religion und Aberglauben. So erhält der Leser Eindrücke vom Leben der Kleinsten in verschiedenen Regionen der Welt.

Obwohl es sich bei dem Bildband „Babys: in den Kulturen der Welt“ um ein 277 Seiten umfassendes Werk handelt, welches viele Informationen liefert, liest es sich sehr schnell. Die Bilder unterstreichen dabei auf eindrucksvolle Weise das Gelesene und lassen die Riten in den verschiedenen Kulturen näher kommen. Die vielen unterschiedlichen Informationen bestätigen einige der bei uns noch in den Kinderschuhen steckenden Annahmen, wie beispielsweise zum Tragen von Kindern oder der Bedeutung der Massage und des Hautkontaktes. Man kann daher durchaus Anregungen für den eigenen Alltag mit Kindern aus diesem Buch erhalten. Die eindrucksvollen Bilder regen an und laden zum Genießen ein.

Gesamturteil: Ein sehr schönes Buch über den Umgang mit Kindern auf der ganzen Welt. Ein schönes Geschenk für werdende Eltern. Sehr zu empfehlen auch für Kursleiterinnen durch die vielen wundervollen Abbildungen und anregenden Informationen.

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